während vor nicht allzu langer zeit das fehler machen bestraft wurde, mehr oder weniger subtil, ist heute, zumindest in unseren breiten, selbst von vorgesetzten mit grosszügiger geste zu hören: aber sicher darfst du fehler machen !
genügt das aber für ein verstehen dessen was beim wissenserwerb vor sich geht ?
dazu meine these: jedes anwenden von wissen ist neu ! ich kann ein und das selbe niemals auf die gleiche art tun. d.h. jedes anwenden von wissen bedingt neue verknüpfungen, ist also lernen. mein background, meine sozialen, emotionalen, körperlichen bedingungen, meine technische ausstattung, die technischen störungen, die motivation, die einbettung in meine perspektiven, der kontakt zu mitlernenden, der pool von informationen, etc. SIND IMMER NEU und ein klein wenig anders als vorherige.
worauf wir bauen sollten ist kooperation, sich auf partnerschaftlicher ebene begegnen und momente der desorientierung (= fehler) zeigen dürfen. das erhöht die chance, den fehlenden input zu erhalten, der nötig ist um allein weiter zu machen.
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